Schüler & Schulen

Berufliche Bildung beginnt nicht erst am Ende der Schulzeit. Die Grundlagen für einen reibungslosen Übergang ins Erwerbsleben werden früher gelegt: In der Schule werden Kindern und Jugendlichen wesentliche Voraussetzungen dafür vermittelt, sich für einen beruflichen Weg zu entscheiden und ihre Pläne und Wünsche erfolgreich umzusetzen. Hier ist eine Vielzahl von Faktoren bedeutsam: Junge Menschen müssen gewisse fachliche Grundlagen beherrschen (z. B. in Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Englisch). Man erwartet von Ihnen, dass sie über Kommunikations- und Teamfähigkeit verfügen, Lern- und Arbeitstechniken kennen und dass sie ihre Kompetenzen, Stärken und Schwächen einschätzen und damit umgehen können.

Unsere Kompetenzen und Erfahrungen in der beruflichen Bildung möchten wir auch denen zur Verfügung stellen, die den Eintritt ins Berufsleben noch vor sich haben – für einen guten Start.


… weil Bildungschancen keine Frage des Einkommens sein dürfen

Ein guter Schulabschluss ist die beste Eintrittskarte in Ausbildung und Beruf. Doch für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ist es oft gar nicht so leicht, alle Chancen zu nutzen: Wenn ein Kind in einem oder mehreren Unterrichtsfächern Schwierigkeiten hat, hilft oft nur noch Nachhilfeunterricht – und der kostet Geld.

Hier hilft das sogenannte Bildungspaket des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Das Bildungspaket gilt für alle Familien, die leistungsberechtigt nach dem SGB II sind (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) oder die Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach § 2 AsylbLG erhalten.

Angebot

Wir sind zertifizierter Anbieter von Leistungen zur Lernförderung. Das bedeutet, dass der von uns angebotene Nachhilfeunterricht im Rahmen des Bildungspakets gefördert werden kann. Bei der Antragstellung sind wir Ihnen gern behilflich.

Bei uns wird Ihr Kind richtig unterstützt: durch motivierenden Unterricht in entspannter Atmosphäre, von qualifizierten und einfühlsamen Lehrerinnen und Lehrern, unter Einsatz individuell abgestimmter Methoden und Medien und mit sozialpädagogischer Lernbegleitung.

Unser Nachhilfe-Team hat umfangreiche Erfahrung in der Bildungsarbeit mit jungen Menschen und deckt eine große Zahl von Unterrichtsfächern aller Schulformen ab:

Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik;
Deutsch, Englisch, Latein, Altgriechisch;
Geographie, Politik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Wirtschaft, Politik, Pädagogik.

Kontakt

Unser Nachhilfe-Team beantwortet gern Ihre Fragen – rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

 

Für Bochum:

Jessika Eikam
Tel. 0234 / 96 18 4-81
Fax 0234 / 96 18 4-85

j.eikam@givo-bochum.de

 

Für Herne:

Anna Gizinska
Tel. 02323 / 137 03-33
Fax 02323 / 137 03-32

a.gizinska@givo-bochum.de

Laden Sie sich hier unseren Prospekt herunter.

 

 

Eine kleine Anleitung zur Antragstellung:

Lernförderung aus dem Bildungspaket – die Antragstellung in fünf Schritten

Was müssen Sie tun?

  1. Beim Jobcenter oder der Stadt erhalten Sie die Unterlagen für den Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe und die Bescheinigung der Schule über den Förderbedarf Ihres Kindes.
  2. Sie füllen für jedes Kind einen separaten Antrag auf Lernförderung aus und lassen sich von der Schule Ihres Kindes / Ihrer Kinder den Förderbedarf bescheinigen.
  3. Sie holen sich bei uns im Institut den Anbieternachweis für die außerschulische Lernförderung ab.
  4. Sie reichen alle Unterlagen beim Jobcenter oder Sozialamt ein (je nach dem, von welcher Stelle Sie Bezüge erhalten): den Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe, die Schulbescheinigung und den Abieternachweis.
  5. Wird die Leistung bewilligt, erhalten Sie einen Gutschein für die Lernförderung Ihres Kindes oder Ihrer Kinder. Sobald Ihnen dieser Gutschein vorliegt, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir vereinbaren die erste Nachhilfestunde.


Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten

Die Welt der Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe wird immer vielfältiger. Schülerinnen und Schülern fällt es schwer, da den Durchblick zu bekommen und ihren eigenen Ausbildungs- und Berufsweg zu finden.

Berufswahlkompetenzen sind hier gefragt: Die eigenen Stärken und Schwächen kennen, Probleme lösen, sich selber organisieren – unser Berufsorientierungsprogramm macht Schülerinnen und Schüler in diesen Kompetenzen fit.

In Kooperation mit zwei weiteren Bochumer Bildungsträgern (ViA-Bochum e. V. und Gewerkstatt gGmbh) realisieren wir die Berufsorientierung im Auftrag des BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) für verschiedene Bochumer Schulen. Die Durchführung folgt den Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 01.06.2010 und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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BMBFAufstieg-durch-Bildung

Angebot

Die Schülerinnen und Schüler

  • erhalten einen praktischen Einblick in verschiedene Berufsfelder
  • lernen ihre eigenen Stärken kennen
  • verbessern ihre Chancen auf eine erfolgreiche Ausbildung

Schulen, die sich für das Berufsorientierungsprogramm interessieren, sind herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin berät Sie gern:

Jessika Eikam
Tel. 0234 / 96 18 4-81
Fax 0234 / 96 18 4-85

j.eikam@givo-bochum.de

 

 

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Informationsmaterial und das Muster einer Kooperationsvereinbarung können Sie hier herunterladen.

 

Ablauf des Berufsorientierungsprogramms

Die Berufsorientierung besteht aus zwei Bausteinen: Zunächst durchlaufen die Schülerinnen und Schüler eine dreitägige Potenzialanalyse, in der sie ihre beruflichen Stärken und Schwächen besser kennen lernen. In einem zweiten Schritt lernen die Schülerinnen und Schüler in einer zweiwöchigen Werkstattzeit drei verschiedene Berufsfelder in der Praxis kennen.

Schritt 1: berufliche Potenzialanalyse

– 3 Tage in den Einrichtungen der Bildungsträger –

Berufsbezogene Kompetenzen und Neigungen der Schüler werden erkundet:

  • methodische Kompetenzen
  • soziale Kompetenzen
  • berufliche Neigungen und Interessen

Schritt 2: Berufsorientierung in Werkstätten

– 2 Wochen in den Werkstätten der Bildungsträger –

Angeleitet durch Fachkräfte und unter sozialpädagogischer Begleitung machen die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen in drei der folgenden Berufsfelder:

  • Friseur/Kosmetik
  • Handel/Verkauf
  • Grüner Bereich / Floristik
  • Metall
  • Farbe/Raumgestaltung
  • Zweiradmechanik
  • Lager/Logistik
  • Gesundheit/Soziales
  • Holz
  • Baugewerbe
  • Hotel/Gaststätte/Hauswirtschaft
  • Wirtschaft/Verwaltung